Krebs-Früherkennung und Nachsorge
Krebs-Früherkennung und Nachsorge
Alles was sie wissen müssen
Warum ist Krebs-Früherkennung in der Urologie so wichtig?
Urologische Tumorerkrankungen wie Prostatakrebs, Hodenkrebs, Blasenkrebs und Nierenkrebs zählen zu den häufigsten Krebsformen. Frühzeitig erkannt, sind sie in vielen Fällen gut behandelbar und oft heilbar. Die urologische Krebsfrüherkennung ermöglicht es, Tumoren in einem Stadium zu entdecken, in dem sie noch keine Beschwerden verursachen – aber bereits gefährlich sein können.
Was umfasst die urologische Krebs-Früherkennung?
Die Früherkennungsuntersuchungen zielen darauf ab, urologische Tumore so früh wie möglich zu entdecken. Dazu gehören:
- Tastuntersuchung der Prostata (digital-rektale Untersuchung)
- PSA-Test (Prostataspezifisches Antigen) zur Früherkennung von Prostatakrebs
- Urinuntersuchung zum Nachweis von Blut im Harn
- Ultraschalluntersuchungen von Blase, Nieren und Hoden
- Hodenabtastung, insbesondere bei jüngeren Männern zur Erkennung von Hodentumoren
Wann ist eine Früherkennungs-untersuchung sinnvoll?
Die Krebsfrüherkennung in der Urologie ist empfohlen:
- bei Männern ab 45 Jahren jährlich
- ab 40 Jahren bei familiärer Vorbelastung (z. B. Prostatakrebs beim Vater oder Bruder)
- bei auffälligen Beschwerden wie Blut im Urin, Harnverhalt, tastbaren Veränderungen am Hoden oder ungeklärtem Gewichtsverlust
Was bedeutet urologische Nachsorge?
Die Nachsorge dient der Überwachung nach einer abgeschlossenen Krebsbehandlung. Sie hilft, Rückfälle frühzeitig zu erkennen und das Ansprechen auf die Therapie zu überprüfen.
Je nach Tumorart und -stadium umfasst die Nachsorge:
Wie läuft eine Früherkennung oder Nachsorgeuntersuchung ab?
Zu Beginn erfolgt ein ärztliches Gespräch (Anamnese) über Beschwerden, familiäre Risiken und bisherige Diagnosen. Danach folgen körperliche Untersuchungen sowie Labor- und bildgebende Verfahren je nach individuellem Bedarf. Alle Untersuchungen werden ambulant durchgeführt und sind in der Regel schmerzfrei.
Welche Vorteile bietet die regelmäßige Kontrolle?
Regelmäßige Kontrollen verbessern die Heilungschancen erheblich. Auch in der Nachsorge ermöglicht ein engmaschiges Monitoring eine frühzeitige Reaktion bei Rückfällen. So ist eine kontinuierliche medizinische Begleitung gewährleistet – für mehr Sicherheit und Lebensqualität.
Urologische Krebsvorsorge und Nachsorge
In meiner Praxis bieten ich ein umfassendes Programm zur urologischen Krebsfrüherkennung und Nachsorge an. Mit modernster Diagnostik, persönlicher Betreuung und langjähriger Erfahrung begleite ich Sie individuell und kompetent – von der Vorsorge bis zur Nachsorge.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Krebsvorsorge
Ab wann sollte ich mit der Krebsvorsorge beginnen?
Ab 45 Jahren, bei familiärer Belastung bereits ab 40.
Wie oft sollte ich zur Nachsorge gehen?
Je nach Tumorart meist alle 3 bis 12 Monate.
Ist die Untersuchung unangenehm?
Die meisten Untersuchungen wie PSA-Test oder Ultraschall sind schmerzfrei.
Was passiert bei auffälligen Befunden?
Es folgt eine gezielte Abklärung mit weiteren Tests und gegebenenfalls eine individuelle Therapieplanung.